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Swiss Pondhockey Championship

Freitag, 17. Januar 2020 – Sonntag, 19. Januar 2020

Knallende Pucks, schleifende Schlittschuhschritte und gelegentliche Ausrufe von sportlichen Gemütern bilden während drei Tagen die Geräuschkulisse in Silvaplana. Chneble wie zu alten Zeiten! Bei den Swiss Pondhockey Championship zelebrieren Eishockeybegeisterte die Urform ihres Sports in Silvaplana. Vom 17. bis zum 19. Januar 2020 spielen über 60 Teams auf dem gefrorenen Lej Suot.

Nach dem Motto „back to the roots“ jagen die Spieler in Trainerhosen, Jeans oder Skiausrüstung dem schwarzen Puck nach. Denn beim Pondhockey wird nur mit Schlittschuhen, Handschuhen, Stock, Helm sowie Schienbein- und Ellbogenschoner gespielt. Weitere Ausrüstungsgegenstände sind nicht erlaubt.

Von Kanada nach Silvaplana

Der Ursprung vom Pondhockey – dem Teichturnier – liegt im Mutterland des Eishockeys: Kanada. Schon lange werden dort Eishockey-Turniere auf gefrorenen Seen organisiert. Diese Verbindung zwischen Event, Spass und Wettkampf begeisterte auch vier Freunde aus Zürich. Sie brachten das Pondhockey-Konzept in die Schweiz und fanden mit dem Engadiner Menduri Kasper und der Gemeinde Silvaplana Partner, welche die Umsetzung dieser verrückten Idee ermöglichten. 2007 organisierten sie die erste Swiss Pondhockey Championship auf dem gefrorenen Silvaplanersee.

Wie zu Anfangszeiten

Vier gegen vier, ohne Torhüter, Körperkontakt und hohe Schüsse sind verboten. So wird die Urform des Eishockeys gespielt. Wie zu Anfangszeiten gibt es auf dem Eisfeld keinen Schiedsrichter. Stadtdessen stellt pro Feld ein Spielleiter, der sogenannte Courmonitor, sicher, dass der Ablauf beim Hockey-Spektakel eingehalten wird. Gespielt werden pro Match zwei Halbzeiten à je 15 Minuten, eine beachtliche Anstrengung ohne Auswechselspieler. Diese schweisstreibende und dennoch herrlich einfache Spielweise zeichnet das Pondhockey aus.