Entdecke die Aussichtspunkte von Silvaplana
Willkommen bei der letzten und sechsten Station von Silvaplana Explorer. Hör die Geschichte von unserem Murmeltier Niculin.
Keine Angst – wir lassen Niculin nicht im Stich. Mit eurer Hilfe wird er bestimmt seine Familie finden. Unterwegs gibt es aber auch gar viel zu entdecken. Deshalb nimm dir ruhig Zeit. Es ist dein grosses Abenteuer rund um Silvaplana.

Du hast nicht alle Teile der Geschichte gehört? Dann nichts wie los zum ersten Teil bei Fratta.
Eine der wichtigsten Nord-Süd Verbindungen
Schon im 4. Jahrhundert reisten die Römer über den Julierpass. Für sie war dieser eine der wichtigsten Verbindungen. Urkundlich wurde Silvaplana jedoch erst 1288, Champfèr 1139 erwähnt. Im 18. Jahrhundert litt das Tal unter einer grossen Auswanderungswelle. Aus finanziellen Gründen suchten die Einheimischen ihr Glück als Schuster oder Zuckerbäcker in fremden Ländern.
Früher war der Septimerpass einer der wichtigsten Passübergänge. Erst 1759 wurde der Pass über den Julier ausgebaut. Im 17./18. Jh. war bereits ein reger Säumerverkehr über den Julier feststellbar. Silvaplana war am Fusse des Passes auch die Pferdewechselstelle für die Warentransporte über den Julier und Malojapass. In der Blütezeit des Saumverkehrs beherbergte Silvaplana als Pferdewechselstation in drei Richtungen (Bivio, St. Moritz, Maloja) über 200 Pferde.
Die heutige Oberengadiner Seenlandschaft ist durch den Rückzug der Gletscher entstanden. Früher waren die heutigen Seen einmal miteinander verbunden. Das Delta, auf dem Silvaplana erbaut ist, scheint aufgrund des Geschiebes eines vermuteten Bergsturzes vom Julier, vormals Piz Munteratsch, entstanden zu sein, welches über viele Jahrtausende durch den Vallunbach ins Tal geschwemmt wurde. Auf verschiedensten Liegenschaften fand man das gleiche rote Gestein wie auf dem Julierpass.
Das Delta teilt den oberen und den unteren See. An der schmalsten Stelle verbindet eine Brücke Silvaplana mit Surlej. Der untere See wird durch eine kleine Halbinsel «Piz» wieder in zwei Teile getrennt. Der dritte und unterste See in dieser Seekette ist der eigentliche Champfèrersee.
Quelle: Arturo Reich, SILVAPLANA – Chronik einer Gemeinde

Das Holz für den Bau lieferte die Gemeinde kostenlos. Leider setzte sich die Gemeinde später für den Erhalt des Baus zu wenig ein. Die Stallbauten waren nach wenigen Jahren verfallen. Die letzte Renovation erfuhr das Gebäude 1913.
Nachdem 1964 eine Person durch den Einsturz eines Teils der Terrasse verletzt wurde, nahm die Gemeinde diesen Unfall zum Anlass, das baufällige Gebäude abzubrechen.