Entdecke die Aussichtspunkte von Silvaplana
Willkommen bei der vierten Station von Silvaplana Explorer und hör die Geschichte von unserem Murmeltier Niculin.
Du bist schon weit gekommen. Niculin lässt dich seine Welt entdecken und vermittelt dir Wissenswertes rund um Silvaplana. Wie zum Beispiel die Geschichte zu den Quellen hier.

Willst du wissen wie’s weitergeht? Gehe zum nächsten Aussichtspunkt, Crest'Alta. Dort findest du die Fortsetzung der Geschichte.
Das Wasserreservoir von Surlej
Die erste Quellfassung für den Dorfbrunnen von Surlej wurde hier 1908 errichtet. 21 Jahre später entstand das Reservoir «Crap Alv» mit 150 m³ Fassungsvermögen. Heute umfasst das Wasserreservoir von Surlej total 500 m³. 400 m³ davon sind Trinkwasser und 100 m3 Löschwasser.
«Crap Alv» («Weisser Stein») erhielt seinen Namen von einem hellen Gestein in diesem Gebiet. Bei der damaligen Namensgebung war der Wald noch nicht so dicht und so weit den Berg hinaus gewachsen.
Geht man von den Ausgrabungen aus, die in Surlej getätigt wurden, ist dieser Weiler einige Jahrhunderte alt. Von welcher Quelle oder von welchem Bach die Einwohner von Surlej Wasser bezogen, ist nicht bekannt. Da Surlej immer wieder von Überschwemmungen heimgesucht wurde, sind bestimmt verschiedene Quellen in der Nähe des Weilers verschüttet worden.
Primitive Einrichtungen mit einer Holzkiste als Quellfassung und mit Holzrohren als Zuleitung hatte keine lange Lebensdauer.
Bei Crap Alv wurden erste Quellen erst 1908 gefasst, um das Wasser bis zum Dorfbrunnen «L'Ova per il Bügl» in Surlej zu leiten. 1925 wurde diese Fassung erweitert. Um einen neuen Brunnen zu erstellen, wurde das Budget um 500 Franken erhöht und man verzichtete dafür auf die Einrichtung einer Strassenbeleuchtung.
Das heutige Reservoir wurde 1929 gebaut. Um auch im Winter genügend Wasser zu garantieren, schloss man mit einer Verbindungsleitung die beiden Wasserversorgungsnetze von Surlej und Silvaplana zusammen.
Quelle: Arturo Reich, SILVAPLANA – Chronik einer Gemeinde