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51. Schlitteda Champfèr

Samstag, 09. Januar 27
09:15 h
Champfèr - St. Moritz - Celerina

Die Schlitteda ist ein alter Engadiner Brauch: Eine festliche Schlittenfahrt mit Paaren in prächtigen Engadiner Trachten, auf von Pferden gezogenen geschmückten Engadiner Schlitten.

Um 09.15 Uhr beginnt die Fahrt mit den kunstvoll bemalten und beschnitzten Schlitten durch die winterliche Oberengadiner Landschaft. Die festlichen Engadiner Trachten bei den Frauen sowie die traditionellen Männerkostüme mit Frack oder Mantel und Dreispitzhut verleihen dem Umzug seinen unverwechselbaren Charakter.

Route Samstag, 9. Januar

09.15 Uhr

Abfahrt des Schlittedazuges beim Hof Willy, Champfèr

Entlang des Champfèrersees nach Surlej

Lej Nair - Olympiaschanze - St. Moritz Bad

10.15 Uhr

Halt beim Hotel Sonne, St. Moritz Bad, Apéro

11.15 Uhr

Weiterfahrt durch Stazerwald nach Celerina

12.15 Uhr

Mittagessen im Restaurant Saluver in Celerina

14.30 Uhr

Weiterfahrt durch den Stazerwald - Stazersee - Meierei - St. Moritzersee

15.20 Uhr

Apéro bei der Zirkuswiese

15.50 Uhr

Rückfahrt über den Lej Marsch nach Champfèr

16.15 Uhr

Ankunft beim Hof Willy, Champfèr

Hinweis: Aufgrund der Schneebedingungen kann es zu geringen, spontanen Routenänderungen kommen.

Schlitteda Ball

Am Samstag, 9. Januar beginnt um 22.00 Uhr der öffentliche Schlitteda Ball im Hotel Bellavista in Surlej. Begleitet wird der Abend durch das Trio Chasper, Patrick und Urs.

Über die Schlitteda

Noch bevor die Sonne im Februar über die verschneiten Berge blinzelt, machen sich die jungen Männer in Champfèr und Silvaplana an die Arbeit. Sie holen die Schlitten aus ihren Verstecken und stellen sie für ihre kleine Reise bereit. Ist der Schlitten am Pferd befestigt, schlüpfen sie in Frack und Zylinder und ziehen los zu ihren Frauen. Die Schlitteda hat im Oberengadin seit 200 Jahren Tradition. Früher war die Schlittenfahrt einer Verlobung gleichzusetzen, wurde eine Frau dazu eingeladen, meinte der Mann es ernst. Heute ist eine solche Liaison keine Voraussetzung für eine Teilnahme. Dennoch nehmen nach wie vor die Frauen vorne Platz, während die Männer hinter ihnen stehen und die Zügel des Pferdes fest in der Hand haben, während sie die Schlitten mit feinem Geläut der Glöckchen durch die verschneite Winterlandschaft fahren.